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Über mich

Als Kind, ich war ca. 8 Jahre, stand ich mit meinem Großvater in seinem als Dunkelkammer umfunktionierten Wohnzimmer, um die vorher belichteten Filme zu entwickeln. Die Chemie dazu stellte mein Großvater selbst her. Als Kind war das natürlich sehr interessant. Die erste Kamera, die mir mein Großvater schenkte, war eine Kodak Box (oder ähnliches Modell). Er selbst fotografierte mit einer Leica I, einer Plattenkamera (ich glaube es war eine 6×9) sowie einer Großformatigen Plattenkamera (vermutlich 13×18) mit einem alten Angénieux Objektiv. Wow, das war ein Erlebnis, die Kamera aufzustellen, Tuch über den Kopf und die Welt stand Kopf. Irgendwann erbte ich die alte Leica I, allerdings wehrte die Freude nicht lange, sie funktionierte nicht mehr und reparieren konnte sie damals keiner, man hätte sie Nach Wetzlar schicken können, das war durch die Trennung der deutschen Staaten allerdings nicht. Aufgewachsen bin ich in einer kleineren Stadt in der Nähe von Chemnitz, sehr oft lebte ich im Haus meiner Großeltern. Mein Großvater ging mit mir sehr oft in den nahen Wald spazieren, erklärte mir die Geräusche des Waldes, lehrte mir – im Wald ist man ruhig, um die Geräusche zu hören, da rief ein Vogel, da rief der Rehbock. In den nahen Wiesen saßen noch viele Rebhühner und Wachteln. So habe ich von früh an eine enge Beziehung zur Natur. Als ich nach der Lehre das erste Geld verdiente, musste natürlich eine Kamera her, es wurde eine Pentacon Kamera (welche es genau war, ist mir entfallen). Nach und nach wechselten die Kameramodelle und Hersteller. 1980 siedelte ich nach Oberfranken über, natürlich erfolgte wieder ein Kamera Wechsel, es wurde eine Minolta. Anfang 1985 siedelten ich in das damalige West-Berlin über, wo ich auch jetzt noch lebe. Mitte der 80 kaufte ich mir dann zwei Canon T90 mit div. Objektiven. Wow, was für eine grandiose Kamera. Das Design entwarf Luigi Colani. Die Technik entwickelte sich weiter und so wechselten die Hersteller und Modelle. Dann kam die digitale Revolution. Das erste Modell war eine Minolta, der Marke bin ich bis heute treu geblieben, naja, nicht ganz. 2006 übernahm Sony die Sparte. Momentan habe ich einige aktuelle Sony Modelle, A7s, A7rIII sowie die A9. Für Landschaft- und Architekturfotografie ist die rIII ideal, Tierfotografie am liebsten mit der a9 (der Autofokus ist sensationell) für Reportagen, Konzertfotografie natürlich die a7s aber auch die RX100 V. Nach vielen Reisen in die USA und Kanada habe ich mich 2015 in die Insel Neufundland verliebt. Herrliche Landschaften, krasse Wetterwechsel und natürlich meine Freunde, die Puffins (Papageitaucher). In den Jahren 2015, 2017 und 2019 habe ich Neufundland bereist. Dort hat man die Möglichkeit den Puffins sehr nahe zu kommen. Oftmals kamen sie zu mir gelaufen um in meine Schuhe oder die Kameras zu hacken um dann festzustellen, dass ist nicht essbar. Innerhalb Deutschland bereise ich sehr gern die Uckermark oder die Insel Rügen.        

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